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Ethikkomitee

Ein hochbetagter Senior, der bisher alleine zu Hause lebte, wird plötzlich auf der Intensivstation eingeliefert. Die Situation ist sehr ernst und die Prognose eher schlecht. Es soll nun geklärt werden, welche Therapien für den Betroffenen nur eine Leidensverlängerung bedeuten würden und welche für ihn entsprechend seiner Selbstbestimmung Sinn ergeben?

Oder stellen Sie sich eine alte, gebrechliche, demenzkranke Bewohnerin eines Pflegeheims vor. Wann ist es sinnvoll, ihr den Umgebungswechsel ins Krankenhaus zuzumuten?

In derartigen Situationen steht viel auf dem Spiel. Alle Beteiligten profitieren von unterstützenden ethischen Angeboten. Fragen dieser Art können leichter geklärt werden, wenn ein Krankenhaus, Altenheim, Hospiz, RehaZentrum oder ambulanter Pflegedienst auf ethische Beratung zurückgreifen kann.

Fallbesprechungen:

In schwierigen Situationen kann das weitere Vorgehen mit allen Beteiligten (auch Patienten und Angehörigen) abgesprochen werden, damit alle an einem Strang ziehen. Dazu dienen ethische Fallbesprechungen.

Leitlinien:

Ethische Leitlinien geben Sicherheit im Umgang mit häufig auftretenden ethischen Fragen. Beispielsweise wird das vorhandene Wissen zum Umgang mit Patientenverfügungen oder zur künstlichen Ernährung per Magensonde darin zusammengefasst.

Leitung Ethikkomitee

Dr. med. Christoph Gerhard

Vorsitzender des Ethikkomitees,
Leitender Arzt Palliativdienst
Telefon: 0208 837-6660
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