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Zentrum für Alterstraumatologie

Alterstraumatologie

Die Alterung unserer Gesellschaft, die daraus erwachsenden sozioökonomischen Probleme und der damit vorauszusehende Ressourcenverbrauch im Gesundheitswesen stellen eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Zukunft dar.

Besondere Bedeutung kommt dabei dem Alterstrauma zu: Verletzungen im Alter (sog. Altersfrakturen) werden den höchsten Bettenbedarf im Krankenhaus verursachen, noch vor dem Schlaganfall und den Herzkreislauferkrankungen.
War vor 30 Jahren für einen alten Menschen ein  Oberschenkelhalsbruch das fast sichere Todesurteil, so überwiegt heute  die Angst vor bleibender Immobilität und dauerhafter Pflegebedürftigkeit.  

In unserem Krankenhaus verfügen wir mit einer Unfallklinik, einer geriatrischen Klinik, einer geriatrischen Tagesklinik, einem Reha-Zentrum, einer Sozialstation, einem Altenheim und umfassenden sozialen Diensten über eine Infrastruktur, die es uns ermöglicht, Patienten mit Altersfrakturen unter bestmöglicher Nutzung vorhandener Ressourcen zu behandeln und mit dem Ziel der Wiedererlangung größtmöglicher Eigenständigkeit zu rehabilitieren.

 Unfallverletzte Menschen ab dem 65. Lebensjahr mit Altersfrakturen:

  • hüftgelenknaher Oberschenkel
  • schultergelenknaher Oberarm
  • Handgelenk
  • Wirbelsäule
  • Becken
  • Ausbrüche von Hüft- und Knieprothesen

werden in diesem Zentrum interdisziplinär behandelt.

Jeder dieser Patienten erhält eine individuell abgestimmte und aus Behandlungsmodulen zusammengesetzte, unfallchirurgisch-, geriatrisch- und rehabilitativ-interdisziplinäre Versorgung. Die Behandlung vollzieht sich über standardisierte Behandlungspfade und mündet in einem messbaren und überprüfbaren Behandlungsergebnis.

Unser Ziel für jeden Patienten in unserem Zentrum ist es, diesem die Rückkehr in seine ursprüngliche häusliche und soziale Umgebung zu ermöglichen. Mit unserem Zentrum für Alterstraumatologie beschreiten wir den Weg eines differenzierten und zugleich umfassenden Qualitätsmanagements, das Behandlungsabläufe und ihre Ergebnisse jederzeit transparent und nachvollziehbar sowie überprüfbar macht.

Jedem Mitarbeiter des Zentrums steht ein elektronisches QM-Handbuch zur Verfügung. Dieses unterstützt die Einhaltung von Behandlungsalgorithmen und Verfahrensanweisungen und sichert den Weg zu einer herausragenden Ergebnisqualität.

Die Verbesserung der Situation alter Traumapatienten wurde von der WHO zu einem Ziel für die „Bone and Joint Decade" 2001 bis 2010 erklärt. Im Zentrum für Alterstraumatologie folgen wir diesem Ziel. Wir bündeln unter verantwortungsbewusster Ressourcennutzung interdisziplinäre Behandlungskompetenz auf höchstem Niveau, um herausragende Behandlungsergebnisse mit dem Ziel der sozialen Reintegration und der Prävention von Folgeverletzungen zu erreichen.

Als erstes Zentrum für Alterstraumatologie wurden wir im Mai 2008 nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

hüftgelenknaher Oberschenkel
DHS ZAT1 Gamma ZAT 1 Huefte ZAT3 Huefte ZAT4


Es erfolgen Versorgungen hüftgelenknaher Oberschenkelbrüche mit Nagel- und Schraubensystemen, außerdem prothetische Versorgungen mit Hüftteil- und Totalprothesen. Ziel der Behandlung ist eine sofortige Vollbelastung.Zusätzlich erfolgt eine medikamentöse Osteoporosetherapie und eine Frührehabilitation.

schultergelenknaher Oberarm
Schulter ZAT 1 Schulter ZAT 2


Knochenbrüche im Schulter-/Oberarmbereich werden bei guter Stellung konservativ behandelt, bei stark verschobenen Brüchen erfolgt eine operative Versorgung mit Platten- oder Nagelsystemen. Außerdem erfolgen prothetische Versorgungen des Schultergelenkes.Zusätzlich erfolgt eine medikamentöse Osteoporosetherapie und eine Frührehabilitation.

Handgelenk
Hand ZAT 1 Hand-ZAT-2 Hand-ZAT-3 Hand ZAT 4


Heute werden verschobene Brüche der Speiche im Handgelenksbereich meistens mit Platten stabilisiert (sogenanntewinkelstabile Platten), häufig ist eine Nachbehandlung ohne Gips möglich. Die operative Therapie erfolgt bei stark verschobenen Brüchen, nachträglicher Verschiebung des Bruches und Brüchen mit Gelenkbeteiligung. Bei der konservativen Therapie wird für 4 – 6 Wochen ein Handgelenksgips getragen. Es erfolgen Röntgenkontrollen und Bewegungsübungen der Finger.

Wirbelsäule
Wirbel ZAT 1 Wirbel ZAT 2

Osteoporosebedingte Brüche von Wirbelkörpern sind sehr häufig, es besteht zudem die Gefahr von Folgefrakturen der benachbarten Wirbelkörper. Bei stabilen Wirbelbrüchen kann die Therapie konservativ mit Schmerzmitteln und Frührehabilitation erfolgen. Bei starken Schmerzen und weiterem Zusammensinken des Wirbels erfolgt minimalinvasiv eine Aufrichtung des Wirbels über einen Ballon und eine anschließende Zementfüllung zur Stabilisierung (Kyphoplastie).Die Patienten können nach 24 Stunden voll belasten. Zusätzlich erfolgt eine medikamentöse Osteoporosetherapie.

Becken

Knochenbrüche im Bereich des Beckens betreffen das Sitz-, Scham- und Kreuzbein, manchmal ist die Hüftpfanne betroffen. In den meisten Fällen erfolgt eine konservative Behandlung mit Schmerzmitteln und Frühmobilisation unter Belastung. In seltenen Fällen sind operative Stabilisierungen mit Platten und Schrauben erforderlich. Eine medikamentöse Osteoporosetherapie sollte erfolgen.

Ausbrüche von Hüft- und Knieprothesen
PeriZAT1 PeriZAT2

Aufgrund einer hohen Zahl an Hüft- und Knieprothesenpatienten und zunehmender Lebenserwartung, die mit einer Verschlechterung der Knochenqualität einhergeht, steigt die Zahl von Patienten mit Knochenbrüchen des prothesentragenden Knochens zur Zeit stetig an. Die Therapie bei fest sitzender Prothese und guter Knochenqualität besteht in einer Stabilisierung des Knochenbruches durch winkelstabile Plattensysteme, bei gelockerter Prothese und schlechter Knochenqualität erfolgt ein Prothesenwechsel mit speziellen, modularen Revisionsprothesen bis hin zum Knochenteil- oder Totalersatz.

Leitung

Dr. med. Michael Strelow
Chefarzt der Klinik für Unfall- und Handchirurgie
Telefon: 0208 695-232
Telefax: 0208 695-5709
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Dr. med. Mario Reisen-Statz
Chefarzt der Klinik für Medizin im Alter
Telefon: 0208 695-257
Telefax: 0208 695-5309
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Zertifikat AltersTraumaZentrum

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