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Multimodale Schmerztherapie

Multimodale Schmerztherapie dient der Behandlung chronischer bzw. chronisch wiederkehrender Schmerzen der Stütz- und Bewegungsorgane.

Unter der multimodalen Schmerztherapie versteht man ein interdisziplinäres Konzept, das die Erforschung der Schmerzursache, den Schmerzverlauf, sowie die daraus resultierenden körperlichen, seelischen und sozialen Beschwerden beinhaltet und helfen soll, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität zu verbessern und zu stabilisieren.

Behandlung am KKO

Die MMST ist eine fachübergreifende Behandlung. Am KKO gehören obligatorisch zum Team der Therapeuten Ärztinnen und Ärzte der Klinik für Anästhesie Chefärztin Dr. Elke Fortkamp-Schneider und die Fachärzte Dr. Siegfried Gresser und Frau Carola Skotarczyk, der Klinik für Orthopädie (Chefarzt Dr. Rainer Weber) und der Klinik für Psychiatrie (Oberärztin Nicole Scheller) sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Physiotherapie (Leiter Jürgen Hastenpflug.

Aufnahme

Zur MMST stellt das KKO zehn Betten zur Verfügung. Die Aufnahme der Patientinnen und Patienten erfolgt primär durch Einweisung niedergelassener Haus- und Fachärzte, ausnahmsweise auch durch die Schmerzambulanz (Dr. Clemens Bremkes). Es müssen die Kriterien der Fachgesellschaften zur stationären Aufnahme erfüllt sein.

Behandlungskonzept

Die Behandlung dauert in der Regel zwischen zehn und 21 Tagen. Der Behandlungsplan wird vorgegeben und wöchentlich im Behandlungsteam individuell überprüft. Enthalten sind Schmerzvisiten, Physiotherapie, Psychotherapie und Gestaltungstherapie. Die Teilnahme an einer Psychotherapie, sofern dies als hilfreich erachtet wird, ist für den Heilungsprozess zwingend.

Unsere Leistungen im Einzelnen

Zur Behandlung gehören:

  • Schmerzvisiten
    • Erhebung eines körperlichen Befundes
    • tägliche Schmerzvisite auf der Station
    • Anpassung der Schmerzmedikation
  • Physiotherapie
    • Manuelle Therapie
    • Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage
    • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson
    • Klassische- und Schröpfmassage
    • Schlingentischtherapie
    • Koordinationsschulung
    • Wärmetherapie und Fango
    • Elektrotherapie und Bewegungsbäder
  • Psychotherapie
    • regelmäßige begleitendepsychotherapeutische Gespräche
    • Psychiatrisch-Psychosomatische Diagnostik
    • Klärung der Notwendigkeit oder Überprüfungeiner Psychopharmako-Therapie
    • Organisation von kognitiver Verhaltenstherapie
    • autogenes Training
    • Yoga und andere Ergotherapie

Notwendige Unterlagen

Folgende Unterlagen sind zum vorstationären Vorgespräch mitzubringen:

  • Überweisungsschein zur ambulanten Schmerztherapie
  • Alle vorliegenden Befunde und Entlassungsbriefe
  • Medikamentenplan
  • Ausgefüllter Schmerzfragebogen (wird dem Patienten nach der Terminvergabe zugeschickt)

Ausschlusskriterien

Es gibt Kriterien, die eine MMST ausschließen. Diese sind: Suchterkrankungen, akute Psychosen, Eigen-und Fremdgefährdung, eine zurzeit bestehende Behandlung oder Diagnostik von Begleiterkrankungen oder die fehlende Bereitschaft zur Teilnahme am psychotherapeutischen Angebot.

Des Weiteren von der MMST ausgeschlossen sind Personen mit offenen Renten- oder Rechtsverfahren ober bei laufenden Verfahren zur Feststellung des Grades einer Behinderung.

 

skotarcyk-carolaCarola Skotarczyk
Fachärztin für Anästhesiologie und Palliativmedizin
Leiterin Palliativdienst am Standort St. Marien-Hospital
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