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Medizin im Alter im St. Clemens-Hospital

  • Umfassende Behandlung von Erkrankungen im höheren Lebensalter.

    In unserer Klinik und Tagesklinik werden im Jahr ca. 1.600 Patienten stationär und teilstationär behandelt. Die umfassende Diagnostik und Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfällen betagter Menschen, die zudem sehr häufig an vielen Nebenerkrankungen leiden, ist die besondere Spezialität unserer Klinik. Dabei ist unser oberstes Ziel die Vermeidung dauerhafter Pflegebedürftigkeit. Unser Behandlungskonzept schließt neben der Behandlung der akuten Haupterkrankung die gleichzeitige Therapie der vielen Nebenerkrankungen unserer Patienten ein.
    Wir streben intensiv an den drohenden Verlust der Mobilität zu verhindern und die Fähigkeiten der Aktivitäten des täglichen Lebens zu erhalten. Diese Ziele werden durch eine die Akuttherapie ergänzende Frührehabilitation unter Mithilfe unseres geriatrischen Therapeutenteams unterstützt.

    Vorteil für unsere Patienten:

    • Diagnostik und Therapie internistischer Erkrankungen auf dem neuesten Stand der medizinischen Wissenschaft
    • Verhinderung von Pflegebedürftigkeit durch ganzheitliche Behandlung, also möglichst Rückkehr in den eigenen Haushalt (nach eigener Einschätzung konnte bei rund 70% der Patienten Pflegebedürftigkeit verhindert werden)
    • Wiederherstellung der Mobilität bei akuten internistischen, neurologischen und orthopädischen Erkrankungen
  • Geriatrische Tagesklinik

    Unser Ziel

    ist der Erhalt und / oder die Wiedergewinnung der Selbständigkeit und Unabhängigkeit unserer in der geriatrischen Tagesklink behandelten Patienten. Mit vielschichtigen und gezielt eingesetzten Angeboten arbeitet das aus vielen Berufsgruppen bestehende therapeutische Team von der geriatrischen Klinik und des Reha-Zentrum-Oberhausen daraufhin, dass der Patient wieder in seiner gewohnten Umgebung leben kann. Durch eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten trägt die Tagesklinik dazu bei, die Zeit zwischen der nicht mehr stationär notwendigen aber nicht ambulant möglichen Behandlung therapeutisch zu nutzen.

    Indikationen für die Behandlung in der geriatrischen Tagesklinik sind:

    Abklärung und Behandlung aller nachfolgenden alterstypischen Erkrankungen

    • Erkrankungen des Zentralnervensystems
    • Zustand nach Schlaganfall
    • Folgen von Gefäßerkrankungen
    • Frakturen im Alter 
    • Zustände nach Gelenktraumen und Gelenkersatz
    • Zustand nach Amputationen der unteren Extremitäten
    • Kardio-pulmonale Erkrankungen
    • Stoffwechselerkrankungen mit Folgekrankheiten/Spätschäden
    • Tumorerkrankungen
    • Schwere degenerative Gelenkerkrankungen
    • Chronisch entzündliche Erkrankungen
    • Osteoporose bei verzögerter Erholungsphase (Rekonvaleszenz) nach operativen Eingriffen
    • schwere Erkrankungen mit therapierbaren  Fähigkeitsstörungen, die die bisherige selbständige oder weitgehend selbständige Lebensführung des Patienten akut bedrohen.

    In der Tagesklinik können nicht behandelt werden:

    • rein pflegebedürftige oder bettlägerige Patienten
    • schwer demente Patienten
    • psychiatrisch erkrankte Patienten
    • Patienten ohne ausreichend gesicherte häusliche Versorgung

    Welches sind die Voraussetzungen für eine teilstationäre Behandlung?

    Ruheraum in der Tagesklinik

    • Weiterbehandlung einer akuten Alterserkrankung in der Regel mit begleitender Multimorbidität im Anschluss an eine vollstationäre Behandlung
    • Einweisung durch einen Vertragsarzt bei einer akuten Alterserkrankung in der Regel mit begleitender Multimorbidität, die keiner vollstationären Behandlung bedarf
    • Verlegung aus einem anderen Krankenhaus bei einer akuten Alterserkrankung in der Regel mit begleitender Multimorbidität im Anschluss an eine vollstationäre Behandlung Weiterbehandlung einer akuten Alterserkrankung in der Regel Rehabilitationsfähigkeit

    Die Patienten sollten daher

    • soweit mobil sein, dass sie mit geringer Hilfe die Straße erreichen können
    • soweit selbständig sein, dass sie allein oder mit der zur Verfügung stehenden familiären oder professionellen Hilfe (Sozialstation) in ihrer Wohnung (inkl. des An- und Auskleidens) zurechtkommen
    • in der Nacht, an Wochenenden sowie an Feiertagen ausreichend und sicher versorgt sind
    • aufgrund ihrer Erkrankungen nicht stationär behandlungsbedürftig sind
    • im Einzugsgebiet der Tagesklinik (ca. 15 km) wohnen

    Was passiert in der Tagesklinik

    In der Tagesklinik findet eine teilstationäre Behandlung statt. Dies bedeutet, dass die Patienten morgens von zuhause abgeholt werden, den Tag einschließlich der Mahlzeiten und erforderlichen Ruhezeiten  zwischen der therapeutischen Anwendungen in unserer Tagesklink verbringen und am späten Nachmittag wieder in ihre häusliche Umgebung zurückgebracht werden.

    Für die Behandlung steht das gesamte Leistungsspektrum der Fachabteilungen des Krankenhauses der St. Clemens Hospitale Sterkrade aber auch die des Reha-Zentrum-Oberhausen zur Verfügung.

    Welche Leistungen werden vom Therapeutenteam erbracht?

    Der Vorteil liegt in der umfassenden, "ganzheitlich" ausgerichteten, wohnortnahen Behandlung in Abhängigkeit von Art und Schwere der Erkrankung und dem individuellen Leistungsvermögen des Patienten. Sie umfasst:

    • ärztliche Behandlung unter Nutzung der gesamten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Geriatrischen Klinik
    • Physiotherapie mit und ohne Geräte
    • Nutzung des Warmwasser-Bewegungsbades
    • Ergotherapie
    • Behandlung bei Sprach-,Stimm-, Sprech- und Schluckstörungen
    • Physikalische Therapie
    • Diagnostik und Therapie von Hirnleistungsstörungen und neurologischen Ausfällen
    • Rehabilitative Pflege
    • Betreuung bei sozialen Problemen durch den Sozialdienst des Krankenhauses
    • Seelsorgerliche Betreuung durch die Krankenhausseelsorgerin
    • Schulung und Beratung der Patienten und deren Angehörigen
    • Hilfe bei der Versorgung von Hilfsmitteln
    • Belastungserprobung
  • Die Alterung unserer Gesellschaft, die daraus erwachsenden sozioökonomischen Probleme und der damit vorauszusehende Ressourcenverbrauch im Gesundheitswesen stellen eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Zukunft dar.

    Besondere Bedeutung kommt dabei dem Alterstrauma zu: Verletzungen im Alter (sog. Altersfrakturen) werden den höchsten Bettenbedarf im Krankenhaus verursachen, noch vor dem Schlaganfall und den Herzkreislauferkrankungen.
    War vor 30 Jahren für einen alten Menschen ein Oberschenkelhalsbruch das fast sichere Todesurteil, so überwiegt heute die Angst vor bleibender Immobilität und dauerhafter Pflegebedürftigkeit.

    In unserem Krankenhaus verfügen wir mit einer Unfallklinik, einer geriatrischen Klinik, einer geriatrischen Tagesklinik, einem Reha-Zentrum, einer Sozialstation, einem Altenheim und umfassenden sozialen Diensten über eine Infrastruktur, die es uns ermöglicht, Patienten mit Altersfrakturen unter bestmöglicher Nutzung vorhandener Ressourcen zu behandeln und mit dem Ziel der Wiedererlangung größtmöglicher Eigenständigkeit zu rehabilitieren.

    Unfallverletzte Menschen ab dem 65. Lebensjahr mit Altersfrakturen:

    • hüftgelenknaher Oberschenkel
    • schultergelenknaher Oberarm
    • Handgelenk
    • Wirbelsäule
    • Becken
    • Ausbrüche von Hüft- und Knieprothesen

    werden in diesem Zentrum interdisziplinär behandelt.

    Jeder dieser Patienten erhält eine individuell abgestimmte und aus Behandlungsmodulen zusammengesetzte, unfallchirurgisch-, geriatrisch- und rehabilitativ-interdisziplinäre Versorgung. Die Behandlung vollzieht sich über standardisierte Behandlungspfade und mündet in einem messbaren und überprüfbaren Behandlungsergebnis.

    Unser Ziel für jeden Patienten in unserem Zentrum ist es, diesem die Rückkehr in seine ursprüngliche häusliche und soziale Umgebung zu ermöglichen. Mit unserem Zentrum für Alterstraumatologie beschreiten wir den Weg eines differenzierten und zugleich umfassenden Qualitätsmanagements, das Behandlungsabläufe und ihre Ergebnisse jederzeit transparent und nachvollziehbar sowie überprüfbar macht.

    Jedem Mitarbeiter des Zentrums steht ein elektronisches QM-Handbuch zur Verfügung. Dieses unterstützt die Einhaltung von Behandlungsalgorithmen und Verfahrensanweisungen und sichert den Weg zu einer herausragenden Ergebnisqualität.

    Die Verbesserung der Situation alter Traumapatienten wurde von der WHO zu einem Ziel für die „Bone and Joint Decade" 2001 bis 2010 erklärt. Im Zentrum für Alterstraumatologie folgen wir diesem Ziel. Wir bündeln unter verantwortungsbewusster Ressourcennutzung interdisziplinäre Behandlungskompetenz auf höchstem Niveau, um herausragende Behandlungsergebnisse mit dem Ziel der sozialen Reintegration und der Prävention von Folgeverletzungen zu erreichen.

    Als erstes Zentrum für Alterstraumatologie wurden wir im Mai 2008 nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

  • Geriatrische Frührehabilitation

    Klinikkompetenz

    Die Geriatrische Akutklinik bietet Ihnen eine umfassende Diagnostik und Therapie internistischer Erkrankungen im höheren Lebensalter. Dieser Lebensabschnitt ist häufig durch das gleichzeitige Auftreten von Erkrankungen mehrerer Organsysteme (sog. Multimorbidität) gekennzeichnet. Im Besonderen berücksichtigen wir auch vorhandene neurologische und orthopädische Begleiterkrankungen. Neben der akut-medizinischen Diagnostik und Behandlung ist uns der Patient in seiner Gesamtheit wichtig. Die Therapie erfolgt grundsätzlich teamorientiert mit den Therapeuten des Reha - Zentrum Oberhausen.

    Drohender Verluste der Selbstständigkeit und der Alltagskompetenz

    Nahezu jede akute Erkrankung im fortgeschrittenen Alter ist mit der Gefahr des drohenden Verlustes der Selbstständigkeit und der Alltagskompetenz sowie des Eintrittes dauerhafter Pflegebedürftigkeit verbunden. Um dieses zu verhindern, profitieren Sie in unserer Klinik neben der umfassenden internistischen Therapie bei entsprechender Notwendigkeit von einem multiprofessionellen geriatrischen Behandlungsteam

    Das geriatrische Behandlungsteam

    Kurzfristig nach einer Krankenhausaufnahme wird begleitend zur medizinischen Akuttherapie bei entsprechender Notwendigkeit eine geriatrische Frührehabilitation durchgeführt. Das multiprofessionelle Behandlungsteam wird aus Mitarbeitern der Geriatrischen Klinik und des Reha Zentrums Oberhausen gebildet und besteht aus:

    • Ärzten
    • Krankenschwestern
    • Physiotherapeuten
    • Ergotherapeuten
    • Logopäden
    • Sozialarbeitern

    Nach Erstellung eines umfassenden Eingangsbefundes nach wissenschaftlich anerkannten Kriterien (sog. Basisassessment) werden täglich Einzeltherapien (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie) abgestimmt auf das jeweilige Krankheitsbild des Patienten durchgeführt. In wöchentlichen Teambesprechungen werden die Fortschritte besprochen und dokumentiert, zusätzlich werden weitere Frührehabilitationsziele definiert und der Entlassungszeitpunkt des Patienten vorbereitet. Am Ende der Behandlung wird das erreichte Behandlungsziel in Form eines Ausgangsassessments dokumentiert.

  • Ärztliche Aus- und Weiterbildung in der Klinik für Geriatrie

    Herr Dr. Reisen-Statz besitzt die Weiterbildungsbefugnis der Ärztekammer Nordrhein für die Basisweiterbildung „Innere Medizin“ für 3 Jahre und für die Zusatzbezeichnung „Geriatrie“ für 18 Monate.

    Durch eine Rotation in die Klinik für Innere Medizin können weitere Schwerpunkt- und Zusatzbezeichnungen erworben werden.
    Wir praktizieren ein strukturiertes Weiterbildungskonzept in beiden Weiterbildungsgängen.
    Unsere ärztlichen Mitarbeiter(innen) sind in ein gemeinsames Dienstmodell mit der Klinik für Innere Medizin eingebunden. Neben der Ausbildung im Stationsbereich mit intensiver Betreuung wird eine frühzeitige Einbindung in den internistisch - geriatrischen Funktionsbereich (Ultraschall, Endoskopie, kardiologische Funktionsuntersuchungen) gewährleistet.

    Ein regelmäßiger Einsatz in unserer interdisziplinären Notaufnahme und die Möglichkeit zu einer 6 monatigen Ausbildung auf unserer internistisch - geriatrischen Intensivstation sind ebenfalls gegeben.

    Die Einbindung in das geriatrische Therapeutenteam fördert den Teamgedanken und erweckt Verständnis für multiprofessionelles Arbeiten. Die Teilnahme an regelmäßigen internen und externen Fortbildungsveranstaltungen wird gefördert.

  • Griesser-KarolczakStefanie Grießer-Karolczak
    Oberärztin
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    Toprak-ResulResul Toprak
    Oberarzt
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