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Anästhesiologie und Intensivmedizin im St. Clemens-Hospital

  • Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin betreut die Patienten
    aller operativen Fachbereiche des Hauses rund um die Operation.

    • Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Gefäßchirurgie
    • Unfallchirurgie, Orthopädie mit Hand-, Fuß- und Wiederherstellungschirurgie
    • Gynäkologie & spezielle Geburtshilfe

    Selbstverständlich werden auch die Kliniken für Pädiatrie, Innere Medizin mit Kardiologie und Onkologie, sowie die Klinik für Geriatrie einschließlich Tagesklinik bei Bedarf mit Anästhesieleistungen unterstützt. Hieraus resultieren ca. 4500 Anästhesien pro Jahr. Mit der Prämedikationsambulanz und der Intensivstation werden bei fünf Operationssälen insgesamt sieben Anästhesiearbeitsplätze besetzt. Neben der anästhesiologischen Versorgung der St. Clemens Hospitale stellt die anästhesiologische Klink auch im regelmäßigen Turnus mit den anderen Fachabteilungen unseres Hauses Kollegen zur Teilnahme an der notärztlichen Versorgung der Stadt Oberhausen in Kooperation mit der Berufsfeuerwehr. Der Stellenschlüssel der Abteilung liegt bei 1/4/8. Unsere neu erbaute Zentral-Operations-Ebene mit 5 Operationssälen, zentraler Einleitung und einem großzügig dimensionierten Aufwachraum sowie einem zusätzlichen Sectio-Saal in der Kreißsaalebene, allesamt mit modernster technischer Ausstattung, wurde im Januar 2012 in Betrieb genommen.

  • Es werden alle Formen der modernen klinischen Anästhesie durchgeführt
    • Allgemeinanästhesie (Intubationsnarkosen, Larynxmaskennarkosen, Maskennarkosen).
    • Totale Intravenöse Anästhesie
    • Rückenmarksnahe Regionalanästhesie (Peridural- und Spinalanästhesien).
    • Kombinationsnarkose (Allgemeinanästhesie + Rückenmarksnahe Regionalanästhesie).
    • Plexusanästhesie (Ultraschall-gestützt, mit oder ohne Katheter).
    • Periphere Nervenblockaden
    • Intravenöse Regionalanästhesie
    Jede Narkose wird bei uns von einem ärztlichen Mitarbeiter betreut, der ausschließlich für diesen Eingriff zuständig ist. Speziell ausgebildetes Anästhesiepflegepersonal assistiert bei der Versorgung der Patienten. Modernste Narkosegeräte und ein umfangreiches Monitoring tragen zu einem hohen Sicherheits- und Qualitätsstandard bei. In der Geburtshilfe ist eine anästhesiologische Mitbehandlung durch Periduralanästhesie zur Kontrolle der Wehenschmerzen jederzeit gewährleistet.

    Prämedikationsambulanz

    In der Prämedikationsambulanz erfolgt durch eine/n Narkosearzt/ärztin die Voruntersuchung, Beratung und Aufklärung der Patienten über die Anästhesieverfahren und ihre Risiken unter Berücksichtigung individueller Begleiterkrankungen und Besonderheiten. Bei bettlägerigen Patienten wird die Prämedikationsvisite auf der Station durchgeführt.

    Aufwachraum

    Speziell geschultes Personal überwacht alle Patienten nach einem operativen Eingriff in unseren Aufwachräumen, die der Zentralen OP-Ebene und dem ambulanten Zentrum angegliedert sind.
  • Die interdisziplinäre Intensivstation wird ärztlich und organisatorisch von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin geleitet. Zurzeit wird die Intensivstation grundlegend umgebaut sowie technisch und apparativ auf den neusten Stand gebracht. Hierbei entstehen insgesamt 18 hochmoderne Intensivtherapieplätze, von denen vier als Isolationsbetten betrieben werden können und 4-6 variabel als IMC-Betten (Intermediate Care) genutzt werden. Hier werden Intensivpatienten der operativen Fachabteilungen z.B. nach aufwendigen Operationen ebenso wie schwerstkranke Patienten der nicht-operativen Fachabteilungen gemeinsam mit den Kliniken für Innere Medizin, Kardiologie und Altersmedizin versorgt. An allen Intensivtherapieplätzen, die in klimatisierten Einzel- und Zweibettzimmern untergebracht sind, bestehen grundsätzlich sämtliche Möglichkeiten einer umfassenden und konsequenten Intensivtherapie, leitliniengerecht nach aktuellen internationalen Standards und unter Verwendung modernster Technik für Monitoring und Therapie:
    • 10 moderne Beatmungsgeräte
    • nichtinvasive Beatmung
    • erweitertes hämodynamisches Monitoring
    • diagnostische und therapeutische Bronchoskopien
    • perkutane Dilatationstracheostomie
    • Blutgas- und Elektrolytanalysen auf der Intensivstation
    • Nierenersatzverfahren
    • Sonographie
    • Therapeutische Temperaturregulation

    Bei allen zu Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten wird in professioneller, multidisziplinärer Zusammenarbeit mit allen anderen Fachabteilungen des Hauses sowie in enger Kooperation mit der Seelsorge und Sozialberatung ein würdevolles und ethisch kontrolliertes (Be-)Handeln am schwerstkranken oder sterbenden Patienten garantiert.
  • Stationäre Patienten aller Fachabteilungen des Hauses, die an akuten oder chronischen Schmerzen leiden, werden konsiliarisch durch die Klinik für Anästhesiologie mitbehandelt. Neben der konsequenten Behandlung postoperativer Schmerzen stehen Patienten-kontrollierte Analgesieverfahren, rückenmarksnahe und periphere Schmerzkatheter sowie Schmerzschemata für Tumorpatienten im Vordergrund. Alle stationären Schmerzpatienten werden täglich von einem ärztlichen Mitarbeiter der Klinik sowie von speziell geschultem Schmerz-Pflegepersonal visitiert.
  • Der Chefarzt der Klinik verfügt derzeit über die Weiterbildungsermächtigung für Anästhesiologie mit einem Umfang von 36 Monaten mit 12 Monaten Intensivmedizin. Die komplette Facharztweiterbildung im Verbund wird durch die ergänzende Ermächtigung am benachbarten Standort Marienhospital gewährleistet. Darüber hinaus liegt die volle Ermächtigung für die Zusatzweiterbildung Intensivmedizin (24 Monate) vor, die gemeinsam mit PD Dr. Butz (Chefarzt der Klinik für Kardiologie) wahrgenommen wird.

    Die Fachkunde "Arzt im Rettungsdienst“ sowie die Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin" können erworben werden.

    Die Facharztausbildung erfolgt in unserer Klinik systematisch und standardisiert in Anlehnung an die Richtlinien und Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin.

    In regelmäßigen Ausbildungsverlaufsgesprächen werden die Ausbildungsinhalte jährlich überprüft und eine kontinuierliche Weiterentwicklung gesichert.

    Durch die Vielfalt der verschiedenen Narkoseformen in den einzelnen operativen Fachbereichen sowie durch die moderne apparative Ausstattung wird eine umfassende Ausbildung gewährleistet. Die Ausbildung erfolgt unter kontinuierlicher Supervision der in den Teilbereichen zuständigen Oberärzte und unter Berücksichtigung der individuellen Entwicklung.

    Die Teilnahme an externen Fortbildungsveranstaltungen wird gefördert und über einen jährlichen Fort- und Weiterbildungsplan gesteuert.

    Aus- und Weiterbildungsprogramm der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin St. Clemens Hospital

    1. Abgestufte praktische Anleitung und Ausbildung unter Berücksichtigung der jeweiligen Kenntnisse und Fähigkeiten, sowie der persönlichen Weiterentwicklung:

    1.1  1.Weiterbildungsjahr Ausbildungsinhalte: - Allgemein- und Regionalanästhesie Pharmakologie der anästhesierelevanten Medikamente, Infusionstherapie Transfusionsmedizin, Pathophysiologie und begleitende Grunderkrankungen mit besonderer anästhesiologischer Relevanz - klinische Anästhesie bei Standardeingriffen in der Gynäkologie, Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie und Gefäßchirurgie bei Patienten der ASA-Klassifikation I-III - Aufklärung, Gesprächsführung, Prämedikationsambulanz - Ausbildung und orientierende Mitarbeit auf der operativen Intensivstation zur Vorbereitung auf den Bereitschaftsdienst

    1.2  2. Weiterbildungsjahr: Ausbildungsinhalte: - Notfallmanagement, differenziertes Atemwegsmanagement komplizierte Katheteranlagen, Schmerztherapie - spezielle Anästhesie bei größeren viszeralchirurgischen, gefäßchirurgischen und gynäkologisch-tumorchirurgischen Patienten sowie Patienten mit erhöhtem Risikoprofil der ASA-Klassifikation III-IV - Kinderanästhesie unter Supervision - Schmerztherapie (Konsiliardienst) - Bei Eignung und Qualifikation: Notarzttätigkeit

    1.3  3.Weiterbildungsjahr: Ausbildungsinhalte: - Intensivmedizin, stationsärztliche Tätigkeit auf der Intensivstation, hausinterner Rettungsdienst, Notarzttätigkeit

    1.4  4.und 5. Weiterbildungsjahr: Ausbildungsinhalte: - zunehmend selbstständige Tätigkeiten in allen operativen Bereichen - Narkosen bei Hochrisikopatienten - Kinderanästhesie - Hospitationen zur Komplettierung des Weiterbildungskataloges (Neurochirurgie, Thoraxchirurgie) - Erstellung von Gutachten

    2. Theoretische Ausbildung: Zweimal täglich werden über jeweils 30 Minuten Abteilungsbesprechungen und gemeinsame Visiten auf der Intensivstation durchgeführt, bei denen die aktuellen Fälle in Anästhesie und Intensivmedizin vorgestellt und diskutiert werden. Darüber hinaus findet abteilungsintern einmal monatlich von 8:15 bis 9:00 Uhr eine strukturierte theoretische Aus- und Fortbildung statt. Die Referate werden hauptsächlich durch die Mitarbeiter gehalten, gelegentliche Vorträge durch Fremdreferenten sind willkommene Ausnahmen. Die ausbildungsrelevanten Fortbildungsthemen aus den Teilbereichen Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Notfallmedizin, Bluttransfusionswesen, Hygiene und Infektionsprävention, Gerätekunde etc. werden durch die Oberärzte festgelegt und im Team koordiniert. Wöchentlich donnerstags um 15:15 Uhr finden interdisziplinäre intensivmedizinische Fallbesprechungen (M&M) im wöchentlichen Wechsel mit theoretischen intensivmedizinischen Fortbildungen statt. Ein Antibiotic stewardship auf der Intensivstation wird durch regelmäßige gemeinsame Visiten zusammen mit dem betreuenden Mikrobiologen gewährleistet. Ebenso regelmäßig finden wöchentliche, die Visiten begleitende, pharmazeutische Beratungen durch die betreuenden Pharmakologen statt.

    3. Externe Fortbildung: - Strahlenschutzkurs im 1. Ausbildungsjahr (vom Haus finanziert) - Arzt im Rettungsdienst im 2. Ausbildungsjahr (vom Haus finanziert) - Bei Interesse Repetitorium Intensivmedizin im 3. Ausbildungsjahr - bei Interesse Teilnahme an speziellen Fortbildungskursen oder Kongressen im 4. und 5. Ausbildungsjahr (siehe Jahresbilanz Fort- und Weiterbildungsplan)

    4. Fort- und Weiterbildung für Zusatzqualifikationen während und nach der Facharztanerkennung: - Notfallmedizin - Intensivmedizin Die Zusatzqualifikationen werden für alle interessierten Mitarbeiter ermöglicht. (Siehe Jahresbilanz Fort- und Weiterbildungsplan)
  • MichielsDr. (B) Agnes Michiels
    Leitende Oberärztin
    Fachärztin für Anästhesiologie
    Notfallmedizin
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    LewandowskiDr. med. Bernd Lewandowski
    Oberarzt
    Facharzt für Anästhesiologie
    Spezielle Anästhesiologische
    Intensivmedizin
    Notfallmedizin
    Leitender Notarzt
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    WagenerDr. med. Jörg Wagener
    Oberarzt
    Facharzt für Anästhesiologie
    Spezielle Anästhesiologische
    Intensivmedizin
    Notfallmedizin
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     serpik-mMaria Serpik
    Oberärztin
    Fachärztin für Anästhesiologie
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