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  • Allgemein, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie im St. Clemens-Hospital

  • Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie bietet sowohl das notwendige breite Spektrum der Allgemeinchirurgie als auch eine Spezialisierung in den Bereichen der Gefäßchirurgie und der Viszeralchirurgie („große Bauchchirurgie“) mit modernen und minimal-invasiven Operationstechniken. Die Klinik betreut 60 Betten auf 3 Stationen, davon 6 Betten auf der operativen Intensivstation. Zum Team gehören insgesamt 11 Ärzte, davon allein 8 Fachärzte. Jährlich werden etwa 2500 Operationen durchgeführt und ca. 1500 Patienten stationär betreut.

    Unser Ziel ist es, unseren Patienten im gesamten Gebiet der chirurgischen Erkrankungen eine wohnortnahe, kompetente und umfassende Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung anbieten zu können. Dies verwirklichen wir auch durch die fach­übergreifende Zusammenarbeit unter einem Dach mit der Klinik für Innere Medizin im Rahmen eines interdisziplinären Bauchzentrums.

    Von der Diagnostik bis zur Nachbehandlung sind viele an dem Erfolg der Behandlung beteiligt.Damit das Behandlungsziel erreicht werden kann, arbeitet ein kompetentes Team aus Am­bulanz, Pflege, OP-Pflege, Physiotherapie und den Funktionsabteilungen Hand in Hand mit den ärztlichen Kollegen, denn nur mit einem starken Team lassen sich gute Operationsergebnisse erzielen.

    Die Ärztliche Kompetenz zeigt sich in den vorliegenden Qualifikationen. Ihre individuelle Betreuung erfolgt durch:

    • Fachärzte für Chirurgie
    • Fachärzte mit Schwerpunkt Viszeralchirurgieund Spezieller Viszeralchirurgie
    • Fachärzte mit Schwerpunkt für Gefäßchirurgie.

    Die Abteilung setzt mit ihrer Schwerpunktbildung in der gastroenterologischen und onkologischen Chirurgie Maßstäbe. Das breit gefächerte Spektrum und die eng verzahnte Zusammenarbeit mit der Inneren Medizin des Hauses bietet den Patienten sowohl im internistischen als auch im chirurgischen Behandlungsbereich eine Therapie ohne Brüche im integrativen Behandlungskonzept. Hierüber hat sich ein besonderer Schwerpunkt in der Behandlung kolorektaler (Dickdarm und Enddarm-) Erkrankungen herausgebildet. Es werden jährlich etwa 150 Darm und Enddarmentfernungen durchgeführt.

  • Neben dem breit gefächerten Spektrum bieten wir hochspezialisierte Leistungen in der Viszeralchirurgie an:

    • Schlüsselloch-Chirurgie bei Divertikelkrank­heit, Sodbrennen (Fundoplikatio), Gallen­steinleiden, Brüchen u.a.
    • Chirurgie des Verdauungstraktes (Speise­röhre, Magen, Gallenblase, Darm etc.)
    • Interdisziplinäre, multimodale Behandlung von Tumorerkrankungen nach aktuellen Leitlinien
    • Schließmuskelerhaltende Enddarmchirurgie
    • Proktologische Erkrankungen
    • Individuelle Leistenbruchoperation mit Naht, Netz und minimal-invasiven Techniken
    • Spezialsprechstunden für: Proktologie, Schilddrüsenerkrankungen

    Die angewandten operativen Techniken entsprechen dem aktuellen Kenntnisstand. Anerkannte Minimal invasive Techniken sind feste Bestandteile des operativen Spektrums. Durch individualisierte Behandlungskonzepte kann das für den einzelnen Patienten optimalen operative Verfahren eingesetzt werden.

    In der Tumorchirurgie kommen in Zusammenarbeit mit der Strahlentherapie und Onkologie moderne multimodale Behandlungskonzepte zum Einsatz.So wird eine optimale und leitlinienkonforme Behandlungsqualität gesichert. Wöchentliche interdisziplinäre Tumorkonferenzen ermöglichen eine verbesserte Evaluation der Ergebnisqualität vor allem im gastroenterologisch-onkologischen Schwerpunkt.

    Die operative Behandlung alter Menschen stellt eine weitere besondere Herausforderung dar. Hier besteht eine enge Kooperation mit der Geriatrischen Klinik und Tagesklinik.

    Ambulante Operationen werden im ambulanten Operationszentrum vorbereitet und betreut.

    • Vorteile der ambulanten Medizin können so mit der Sicherheit einer Klinik im Hintergrund angeboten werden.

    Im Leistungsbereich der Gefäßchirurgie bieten wir:

    • videoendoskopische und konventionelle Varizenchirurgie (Krampfadern)
    • die operative Bypasschirurgie und interventionelle Therapie der pAVK (Schaufensterkrankheit)
    • Halsschlagader-Chirurgie
    • Chirurgie an der Bauchaorta
      Anneurysmaoperationen in Kooperation mit dem Marienhospital Osterfeld
    • Chirurgische und gefäßchirurgische Therapie des diabetischen Fußsyndroms mit Prozessbegleitung von Diabetes mellitus Typ I und II durch Diabetologen, DDG-anerkannte Diabetesberater
    • Kasssenärztliche Gefäß- und Fußambulanz

    Traditionell ist ein überregional bekanntes Zentrum zur konservativen und operativen Behandlung des Diabetischen Fußes mit gefäßchirurgischer Ambulanz und Kooperation mit Diabetologischen Schwerpunktpraxen etabliert. Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie ist seit 2005 in das DMP-Diabetes­-Typ-I eingebunden. Sie ist als stationäre Fußbehandlungseinrichtung von der Deutschen Diabetes Gesellschaft zertifiziert.

    Unser diagnostisches Spektrum:

    • Rektoskopie, Proktoskopie
    • Interdisziplinäre Endoskopie und gastrointestinale Funktionsdiagnostik
    • Ultraschalluntersuchung (Bauchraum, Brust­korb, Schilddrüse, Leiste, Haut) mit Farb­duplex und Dopplersignal
    • Röntgendiagnostik mit CT, Gefäßdiagnostik und interventioneller Angiographie (PTA(Aufdehnung von Gefäßen) und Stenteinlage)
    • MRT
    • Nuklearmedizinische Untersuchungen
    • Diagnostische Laparoskopie

    Unser operatives Spektrum:

    • Operationen bei gut- und bösartigen Erkrankungen des Bauchraumes an Speiseröhre, Magen, Darm, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Milz etc.
    • Videoendoskopische, minimal-invasive Operationen(Schlüssel­lochchirurgie)
    • Nervenschonende Operationen an der Schild­drüse und Nebenschilddrüse mit Neuromo­nitoring des Stimmbandnerven
    • Gutartige Erkrankungen der Speiseröhre ("Refluxkrankheit")
    • Steinbildungen in der Gallenblase und den Gallengängen
    • Divertikelkrankheit des Dickdarmes (minimal-invasiv)
    • Brüche der Leiste und der Bauchwand
    • Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse
    • Plastischer Verschluss des Sinus pilonidalis zur Rezidivvorbeugung
    • Chirurgie bei chronisch-entzündlichen Darm­erkrankungen (M.Crohn, Kolitis ulcerosa)
    • Tumorerkrankungen des gesamten Ma­gen-Darm-Traktes
    • Enddarm-Erkrankungen (Proktologie) wie z.B. Hämorrhoiden, Schleimhautvorfälle, Analfissuren
    • Schrittmacherimplantationen
    • Videoendoskopische und konventionelle Varizenchirurgie (Krampfadern)
    • Operative Bypasschirurgie und interventionelle Therapie der pAVK (Schaufensterkrankheit)
    • Halsschlagader-Chirurgie
    • Chirurgie der Bauchaorta
    • Chirurgische und gefäßchirurgische Therapie des diabetischen Fußsyndroms mit Prozessbegleitung von Diabetes mellitus Typ I und II durch Diabetologen, DDG-anerkannte Diabetesberater
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  • Unter Fast-Track-Chirurgie (englisch, sinngemäß etwa „Schnellspur“-Chirurgie), auch als Fast-Track-Rehabilitation bezeichnet, versteht man ein komplexes therapeutisches Konzept. Es zielt durch die Anwendung gesicherter Behandlungsmaßnahmen darauf ab, allgemeine Komplikationen nach operativen Eingriffen zu vermeiden. Ziel dieser Behandlungsmaßnahmen ist es, die Rekonvaleszenz der Patienten zu beschleunigen, die durch das operative Trauma gestörte Homöostase wiederherzustellen und die Autonomie der Patienten zu erhalten. Ein Bestandteil der Fast-Track-Rehabilitation ist die rasche postoperative Mobilisation der Patienten noch am Operationstag. Aufgrund der rascheren Genesung ist eine erheblich verkürzte Liegedauer im Krankenhaus nach einer Operation möglich.

    Ende der 1990er Jahre entwickelte Prof. Kehlet aus Kopenhagen/Dänemark eine Therapie nach Operationen im Bauchraum.

    In enger Abstimmung haben die Chefärzte der Chirurgie, Dr. med. Döhrmann, und der Anästhesie, Dr. med. Kahl, durch eine Reihe von perioperativer Maßnahmen wie die Auswahl schonender Operationsverfahren, angepasste Anästhesie und Physiotherapie die Verringerung der allgemeinen Risiken und eine schnellere Erholung erreichen können:

    • Präoperatives motivierendes Gespräch mit Betonung der aktiven Rolle des Patienten bei der Genesung
    • Bereits präoperative Anlage eines Schmerzkatheters (Periduralkatheter) und vorbeugende medikamentöse Schmerztherapie
    • Wegfall der präoperativen Darmspülung
    • Verkürzung der präoperativen Nüchternheit
    • Möglichst Anwendung laparoskopischer Operationsverfahren oder quere Bauchschnitte
    • minimale Substitution (Infusionen) während der Operation
    • früheste postoperative Mobilisation
    • frühzeitiger Kostaufbau und Vermeidung einer parenteralen Ernährung

    Gerade bei großen Operationen im Bauchraum, wie Darmoperationen bei Tumoren oder Entzündungen zeigt diese Methode große Vorteile. Vor einer geplanten Operation wird auf belastende Abführmaßnahmen weitgehend verzichtet, bis kurz vor der Operation darf Tee getrunken werden. Während man früher im Bett lag und mehrere Tage lang weder Essen noch Trinken durfte, so erfolgt heute bereits ab dem Operationstag die Mobilisation mit Hilfe der Krankengymnasten. Ohne Magensonde ist das Trinken sofort erlaubt. Ohne die vermeintliche Schonung lassen sich die Komplikationsraten deutlich senken. Hierdurch wird der Heilungsverlauf deutlich verkürzt.

  • Dr. med. A. Döhrmann ist von der Ärztekammer Nordrhein zur Weiterbildung im in vollem Umfang für die Viszeralchirurgie (48 Monate) und die Spezielle Viszeralchirurgie (36 Monate) ermächtigt.

    Gemeinsam mit Herrn Chefarzt Dr. Friess, Klinik für Unfall- und Handchirurgie, besteht die Weiterbildungsermächtung für die Basischirurgie (Common Trunk, 24 Monate).

    Zur Weiterbildung in der Allgemeinen Chirurgie (24 Monate) ist Herr Oberarzt Alexander Chtiben befugt.

    Ziel der Ausbildung ist es, die für einen Chirurgen notwendigen fachlichen und menschlich ärztlichen Kompetenzen zu vermitteln. Über die alleinige Erfüllung eines Kataloges hinaus werden die erforderlichen manuellen Fertigkeiten vermittelt. Neben einer persönlichen Betreuung orientieren wir uns an einem strukturierten Ausbildungsplan

    In den ersten 24 Monaten der Chirurgischen Weiterbildung steht die Vermittlung von chirurgisch relevanten Grundkenntnissen und Grundfertigkeiten entsprechend der Weiterbildungsordnung im Vordergrund. Die Teilnahme an einer freiwilligen Prüfung (Basisexamen) nach Abschluss der Weiterbildungszeit wird unterstützt. Der Weiterzubildende soll frühzeitig in das Team integriert werden können. Dazu erfolgt eine Zuordnung zu den organisatorischen Einheiten:

    • Monat 1- 6    operative Station 12
    • Monat 7-12   Notaufnahme
    • Monat 13-18 operative Station 23
    • Monat 19-24 Intensivstation 15 B.

    Die Reihenfolge der Stationszuordnung kann aufgrund klinikinterner Notwendigkeiten differieren. Die Zuordnung zur Intensivstation erfolgt im letzten Zeitabschnitt. Die Einarbeitung des Weiterzubildenden erfolgt durch ein "Training on the job". Die Verteilung der ärztlichen Mitarbeiter auf die organisatorischen Stationseinheiten gewährleistet zwei Stationsärzte pro Station. Eine kontinuierliche fachlich qualifizierte Betreuung der Mitarbeiter in der Facharztweiterbildung ist somit gesichert. Die direkte Supervision durch Fachärzte, Oberärzte und Chefarzt kontrolliert die diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen. Die ärztlichen Mitarbeiter der Abteilung sollen alle im Vorfeld der Behandlung durchzuführenden Untersuchungen beherrschen.

  • bueser-heinzDr. med. Jürgen Büser
    Ständiger ärztlicher Vertreter des Chefarztes
    Oberarzt
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    SalehDr.med. Zahi Saleh
    Leiter der Gefäßchirurgie
    Leitender Oberarzt
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    ShtibenAlexander Shtiben
    Oberarzt
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