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Terminkalender

Wann: Montag, 18. Februar 2019, 08:00 - 20:00

KKO baut geriatrisches Zentrum auf

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BU: Chefarzt Dr. med. Mario Reisen-Statz mit einer Patientin

Etablierung Geriatrisches Zentrum am St. Marien-Hospital

Das gesamte Leistungsspektrum der Klinik für Medizin im Alter wird ab Ende Februar komplett im St. Marien-Hospital angeboten und sukzessive ausgebaut. Zur Umsetzung der hohen Anforderungen des Bundesverbandes für Geriatrie wurden die Stationen altersgerecht umgebaut. Das Geriatrische Zentrum bietet Patienten eine umfassende Diagnostik mit einer akutmedizinischen und frührehabilitativen Behandlung von neurologischen, gerontopsychiatrischen und internistischen Erkrankungen sowie die Therapie nach Trauma oder Operationen. Die Geriatrische Frührehabilitative Komplexbehandlung (GfK) zielt darauf ab, die Selbstständigkeit der Patienten zu erhalten und die Rückkehr in die häusliche Umgebung zu ermöglichen. Bereits im Krankenhaus werden die Patienten auf ihre Entlassung und die Überleitung in das gewohnte häusliche Umfeld vom Team des Sozialdienstes vorbereitet und beraten. „Die enge Anbindung der Tagesklinik an die Akut-Geriatrie hat einen großen Vorteil: Von der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen über die Geriatrische Frührehabilitative Komplexbehandlung bis hin zu weiterführenden Pflege- und Rehabilitationsmaßnahmen werden Ressourcen und Kompetenzen unter einem Dach gebündelt“, freut sich Dr. med. Mario Reisen-Statz, Chefarzt der Klinik für Medizin im Alter.

Eröffnung Tagesklinik am St. Marien-Hospital

Im Rahmen des Ausbaus des geriatrischen Fachbereichs ist die Geriatrische Tagesklinik des Katholischen Klinikums Oberhausen bereits am Standort St. Marien-Hospital neu eröffnet worden. Auf 550 Quadratmetern mit insgesamt zehn Behandlungsplätzen steht fortan eine ganze Etage zur Betreuung der Patienten zur Verfügung.

Dem Umzug geht eine grundlegende Modernisierung voraus: Acht neue Funktionsräume mit unter anderem einem Therapiebad und einem alltagsrealistischen Bereich für die Ergotherapie ermöglichen gezielte Übungen, damit Patienten ihre Selbstständigkeit für ein Leben zu Hause wiedergewinnen. Neue Geräte, beispielsweise in der motorbetriebenen Bewegungstherapie (MOTOmed-Therapie), intensivieren das Training zusätzlich. Sie mobilisieren den Patienten über aktive Einheiten, in dem die eigene Kraft eingesetzt wird, oder passives Training, das motorgestützt erfolgt. Darüber hinaus wurde in der neuen Tagesklinik ein Symbolkonzept mit farbigen Motiven eingeführt, damit sich auch Patienten mit Sehschwäche und Demenzerkrankungen besser orientieren können. „Dadurch, dass wir von nun an auf einer Etage arbeiten, können wir die Patienten der Station viel mehr einbinden und auf diese Weise Synergien zwischen stationären Patienten und Tagesklinik schaffen“, freut sich Ergotherapeutin Tina Ingendahl auf das neue Arbeiten.

In der Geriatrischen Tagesklinik werden Menschen im höheren Lebensalter mit typischen Erkrankungen des Alters behandelt. „Ziel ist es, das unsere Patienten ihre Selbstständigkeit wiedergewinnen und so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld leben können. Nach einem Schlaganfall, im Anschluss an Krankheiten oder Operationen oder in der Schmerztherapie – unsere Patienten erhalten eine individuell abgestimmte Therapie und werden von einem interdisziplinären Team aus Ärzten, Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Sozialarbeitern unterstützt. So können wir in vielen Fällen eine Pflegebedürftigkeit verhindern“, betont Dr. Reisen-Statz.

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