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Terminkalender

Wann: Montag, 1. Oktober 2018, 08:00 - 20:00

Krankenpflegeschüler leiten Station am KKO

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Foto: Die Praxisanleiterin Schwester Sonja (2.v.r.) mit Schwester Melissa (2.v.l.) und den Schülerinnen  bei der Übergabebesprechung auf der Station 14 des St. Clemens-Hospitals. Foto: KKO

Den Berufsalltag proben: Beim Projekt „Schüler leiten Stationen“ am Katholischen Klinikum Oberhausen übernehmen Auszubildende für zwei Wochen die Stationsleitung. In den Praxiswochen lernen sie, selbst Verantwortung zu übernehmen und eigene Entscheidungen zu treffen.

Visiten ausarbeiten und Untersuchungen begleiten, neue Patienten aufnehmen,  OP-Vorbereitung, Medikamente verabreichen, Blutdruck und Blutzucker messen - im Stationsalltag müssen Gesundheits- und Krankenpfleger den Überblick behalten. Um die Berufspraxis besser kennenzulernen, übernehmen die Auszubildenden am KKO, Standort St. Clemens-Hospital, zwei Wochen lang die Verantwortung für die Abläufe der Station. Die Schülerinnen Adelina(20), Lisa (22) und Natalie (28) verbringen ihren Praxisblock auf der Station 14 (Innere Medizin, Kardiologie und Allgemeinchirurgie). Vor dem täglichen „Durchgang“ auf der Station planen die Azubis mit den examinierten Pflegekräften alle relevanten Abläufe und Aufgaben des Arbeitstages. Die erfahrenen Kollegen stehen während des Praxisblocks als Ansprechpartner im Hintergrund immer zur Verfügung, helfen bei Fragen oder Problemen und können in akuten Situationen sofort einschreiten. So dürfen die Pflegeschülerinnen beispielsweise unter Anleitung Medikamente verabreichen, Infusionen anlegen und auch Insulin spritzen. „Der Austausch und die gegenseitige Unterstützung unter den Schülern ist besonders wichtig und stärkt gleichzeitig die Teamarbeit“ erklärt Praxisanleiterin Schwester Sonja, die den Azubis zur Seite steht.

Nicole Großeloser ist Mitarbeiterin der Pflegedirektion und begleitet die Pflegeschüler am St. Clemens-Hospital. „Durch die Leitung einer eigenen Station sollen die Auszubildenden eigenverantwortliches Handeln üben, ihre Kompetenzen trainieren und lernen, sich selbstständig zu organisieren“, erklärt sie.  „Im Verlauf der Praxiswochen merkt man deutlich, dass die Schülerinnen viel eigenständiger und selbstbewusster werden“, stellt Schwester Sonja,  zufrieden fest.  Schülerin Natalie fasst zusammen: „Die Praxiswochen sind eine besondere Herausforderung an uns und damit eine sehr gute Vorbereitung auf das Berufsleben.“ Alle sind sich einig, dass sie nach der Ausbildung gerne am St. Clemens-Hospital bleiben würden.

Am Ende bewerten nicht nur die Praxisanleiter und die Stationsleitungen die Leistungen der Azubis - auch die Nachwuchskräfte selbst geben Feedback zu ihren Praxiswochen. „Durch die Feedbacks sehen wir, wo unsere Stärken liegen und welche Abläufe wir noch einmal üben müssen“, so Adelina.

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BU: Schülerin Lisa beim „Entlüften“ des TR-Bandes nach einer Koronarangiografie.

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