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Wann: Montag, 9. April 2018, 08:00

Stroke Unit des St. Josef-Hospitals erneut zertifiziert

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Qualität bestätigt: Die Schlaganfall-Station des Katholischen Klinikums Oberhausen, Standort St. Josef-Hospital, ist erneut als „Regionale Stroke Unit“ zertifiziert worden. Auf der neurologischen Spezial-Station werden Patienten nach international gültigen Versorgungs- und Qualitätsstandards behandelt. Besonders hoben die Prüfer bei der diesjährigen Bewertung die engagierte Arbeit des Stationsteams hervor. 

Seit der ersten Zertifizierung im Sommer 2015 ist die Stroke Unit am St. Josef-Hospital die einzige Spezialstation zur Erstversorgung bei Schlaganfällen in Oberhausen. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und die Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft verleihen das Gütesiegel „Regionale Stroke Unit“ nur an Kliniken, die bei Diagnose und Therapie hohe Standards erfüllen. Innerhalb des Neurovaskulären Netzwerks Ruhr, ein Versorgungsnetzwerk von über 27 Stroke Units im Ruhrgebiet, werden jährlich allein in Oberhausen rund 800 Patienten innerhalb kürzester Zeit behandelt.

Ein interdisziplinäres Team aus Ärzten der Fachbereiche Neurologie, Innere Medizin und Kardiologie, speziell ausgebildeten Pflegekräften und Therapeuten arbeitet am St. Josef-Hospital eng zusammen. Die acht Betten der Station sind zur Überwachung der Vitalfunktionen der Patienten mit modernsten Monitoranlagen ausgestattet. „Die gute Kooperation der Fachabteilungen ist bei der Versorgung von Schlaganfallpatienten entscheidend“, erläutert Dr. Holger Ernst, Leiter Medizinische Entwicklung und Prozessmanagement. „Unsere Patienten profitieren von den interdisziplinären Strukturen und aufeinander abgestimmten Prozessen. Unter Einbindung von Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie kann bereits in den ersten Tagen nach einem Schlaganfall mit der Frührehabilitation begonnen werden.“
Für die Zertifizierung einer Stroke Unit ist eine Vielzahl von Kriterien zu erfüllen. So ist die Expertise etwa anhand einer Mindestanzahl von behandelten Patienten nachzuweisen. Wichtig ist, dass ein Neurologe 24 Stunden vor Ort ist. Ein Computertomograph inklusive des speziell geschulten Fachpersonals zur Diagnostik muss rund um die Uhr verfügbar sein. Darüber hinaus wird vorausgesetzt, dass jederzeit auf eine Intensivstation oder ein Notfalllabor zurückgegriffen werden kann.

 „Selbst schwere Krankheitsfälle können hier mit großen Erfolgsaussichten behandelt werden“, so PD Dr. Christoph Zimmermann, Chefarzt der Klinik für Neurologie am St. Josef-Hospital des Katholischen Klinikums Oberhausen.Besonders freut er sich über das Lob für sein Team. „Die erneute Zertifizierung bestätigt nicht nur, dass wir die hohen Qualitätsanforderungen in medizintechnischer und personeller Hinsicht erfüllen, sondern zeichnet auch unser tägliches Bestreben aus, unsere Schlaganfall-Patienten innerhalb kürzester Zeit medizinisch adäquat zu versorgen und mögliche Folgeschäden zu minimieren.“ Weiterhin weist der Chefarzt darauf hin, wie wichtig auch die schnelle Reaktion von Patienten und Angehörigen selbst ist: „Jeder Schlaganfall ist ein Notfall, es muss sofort der Notruf gewählt werden. Jede Minute rettet Gehirnzellen.“

BU: (v.l.n.r.): Dr. Holger Ernst, Leiter Medizinische Entwicklung und Prozessmanagement, PD Dr. Christoph Zimmermann, Chefarzt der Klinik für Neurologie, Dr. Barbara Fauser, Oberärztin der Klinik für Neurologie, Marc Candidus, Qualitätsmanagementbeauftragter, und Detlef Lock, Stationsleitung Stroke Unit, mit der Urkunde zur Rezertifizierung der Stroke Unit. 

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