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Donnerstag, 18. Mai 2017, 08:00 - 20:00
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Bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß ist der Einsatz eines künstlichen Gelenkes oft der letzte Ausweg, damit Betroffene sich wieder schmerzfrei bewegen können. Dabei setzen die Mediziner des Endoprothetikzentrums (EPZ) am St. Marien-Hospital auf künstliche Knie-Implantate, die individuell für jeden Patienten im 3D-Verfahren hergestellt werden. Als eines von fünf bundesweiten Zentren und als einziges EPZ in der Rhein-Ruhr-Region ist die Klinik jetzt als „ConforMIS Referenzzentrum für patientenindividuelle Knieimplantat-Systeme“ ausgezeichnet worden. „Patienten, die mit den im 3D-Verfahren hergestellten Instrumenten und Implantaten versorgt wurden, hatten nach dem Eingriff ein exzellentes Bewegungsgefühl im operierten Kniegelenk. Auch die Rehabilitation verlief bei ihnen sehr zügig“, erklärt Dr. med. Rainer Weber, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Leiter des Endoprothetikzentrums am St. Marien-Hospital. „In aktuellen Studien konnten weitere Vorteile wie eine exakte Passform der Prothesen, ein geringerer Blutverlust bei der Operation sowie eine verbesserte Beweglichkeit gegenüber Standardprothesen gezeigt werden.“ Grundlage für die individuell gefertigten Implantate ist eine Computertomographie-Aufnahme des betroffenen Kniegelenkes. Daraus wird digital ein dreidimensionales Modell erstellt, das als Vorlage für das spätere Kunstgelenk verwendet wird. Der Anfertigungsprozess für ein individuelles Implantat dauert ca. sechs Wochen. Das Operationsteam um Chefarzt Dr. Weber verfügt über umfassende Erfahrung mit dem modernen 3D-Verfahren und besucht regelmäßige Fort- und Weiterbildungen zur Optimierung der Operationsstandards.

Bildunterschrift: Chefarzt Dr. med. Rainer Weber (1.v.l.) und sein Team implantieren individuell angepasste Knieimplantate, die im 3D-Verfahren hergestellt wurden. (Foto: KKO)

 
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