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Wann: Montag, 20. Juli 2020, 08:00 - 20:00

Neuer Chefarzt der Gefäßchirurgie am AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen

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BU: Krankenhausdirektor Martin Stein und Ärztlicher Direktor PD Dr. med. Thomas Butz begrüßen herzlich den neuen Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie Andreas Hoffmann.

Seit dem 01. Juli hat Andreas Hoffmann als neuer Chefarzt die Leitung der Klinik für Gefäßchirurgie am AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen übernommen. Im Fokus der Klinik für Gefäßchirurgie stehen Erkrankungen des arteriellen und venösen Gefäßsystems. Schwerpunkte sind die Behandlung von Verschlüssen, Verengungen oder Erweiterungen der Gefäße, Durchblutungsstörungen bei Diabetikern - insbesondere die Behandlung des diabetischen Fußsyndroms - sowie die Therapie von Venenerkrankungen wie Krampfadern oder Thrombosen.

Als Facharzt für Chirurgie mit dem Schwerpunkt Gefäßchirurgie besitzt Herr Hoffmann eine jahrzehntelange Expertise. Gerade in der Gefäßchirurgie haben sich die Behandlungsmöglichkeiten enorm weiterentwickelt. Vollständig offene Operationen sind heute seltener erforderlich, denn die neuen endovaskulären Techniken (Gefäßbehandlung von innen) ermöglichen es oft, Eingriffe mit nur kleinen Katheterzugängen vorzunehmen. Hier bringt Herr Hoffmann als zertifizierter endovaskulärer Chirurg besonders große Erfahrung mit ein. Schon während seiner langjährigen Tätigkeit als leitender Oberarzt der Gefäßchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Hattingen setzte er die endovaskulären Verfahren konsequent ein. „Da am AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen modernste Medizintechnik mit hochsensiblen bildgebenden Verfahren zur Verfügung stehen, können wir auch minimal-invasive Behandlungsmethoden anwenden, die für den Patienten meist schonender sind“ betont Hoffmann.

Ein weiterer Behandlungsschwerpunkt ist die Shuntchirurgie (Zugangschirurgie). Menschen mit schwerer Nierenfunktionsstörung benötigen eine Dialyse (Blutwäsche), um die Reinigungsfunktion der Nieren ersatzweise zu übernehmen. Um den Blutkreislauf an die künstliche Niere anzuschließen, legt der Gefäßchirurg eine künstliche Fistel zwischen Vene und Arterie, implantiert falls erforderlich eine Kunststoffprothese oder auch einen Dialysekatheter.  

Besonders viel Wert legt der neue Chefarzt auf die enge Kooperation mit den anderen Fachdisziplinen, denn Gefäßerkrankungen wie bspw. die Arteriosklerose betreffen in vielen Fällen auch das Herz und die zum Gehirn führenden Schlagadern. „Im interdisziplinären Zusammenspiel mit den anderen Fachabteilungen am AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen können wir die Behandlung weiter Teile des menschlichen Gefäßsystems anbieten und individuell für jeden Patienten die bestmögliche Kombination aus interventioneller, offen operativer und auch konservativer  Therapie erarbeiten“ so Hoffmann. Von der Voruntersuchung über die stationäre Behandlung bis hin zur Nachsorge können Patienten auf kurzem Wege unter einem Dach umfassend behandelt werden.

Der Ausbau der Klinik sowohl in personeller als auch fachlicher Hinsicht, liegt nicht nur dem neuen Chefarzt sehr am Herzen. „Wir freuen uns, dass wir mit Andreas Hoffmann einen Experten mit rund 20 Jahren Expertise als Gefäßchirurg im Bereich der konventionellen und endovaskulären Therapie als Chefarzt für die Weiterentwicklung der gefäßchirurgischen Klinik gewinnen konnten“, erklärt Krankenhausdirektor Martin Stein.

Ausgleich zur anspruchsvollen Aufgabe ist für den erfolgreichen Gefäßchirurgen ebenfalls wichtig. In seiner Freizeit verbringt Andreas Hoffmann, verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Söhnen, gerne Zeit mit seiner Familie, spielt Klavier und hält sich körperlich mit Tennis fit.

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