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Wann: Mittwoch, 2. Oktober 2019, 08:00 - 20:00

Vom Azubi zur Stationsleitung

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BU: Zwei Wochen lang sind die vier Pflegeschüler verantwortlich für eine bestimmte Patientengruppe auf ihrer Station: Gamze Aykus, Philipp Ittershagen, Rubina Ahmad und Anamarija Biscan (v.l.n.r.)

Pflegeschüler leiten „ihre“ Fachabteilung

Wenn die Pflegeschüler im Katholischen Klinikum das Kommando übernehmen und für den reibungslosen Ablauf auf „ihrer“ Station mitverantwortlich sind, dann befinden sie sich mitten im Projekt „Schüler leiten eine Station.“ In dieser Situation sind derzeit vier Auszubildende des zweiten Lehrjahres in der Abteilung Kardiologie und Gefäßchirurgie im St. Clemens-Hospital in Sterkrade. Neun weitere sind auf anderen Stationen eingesetzt.

Neuaufnahmen, Visiten vorbereiten und ausarbeiten, Operationen vor- und nachbereiten, Verbände wechseln, Medikamente verabreichen und Dokumentationen sind nur einige der Aufgaben, welche die Schüler nun eigenständig für eine ihnen zugewiesene Patientengruppe übernehmen. „Diese Arbeiten haben wir auch vorher schon gemacht, aber nicht in diesem Ausmaß“, berichtet Rubina Ahmad. „Am Anfang waren alle nervös und es dauerte ein paar Tage, bis sich die Routine eingestellt hat. Stationsleiter Peter Biggemann ist zufrieden mit den Schülern. „Sie kommen gerade in Bereiche, zu denen Schüler sonst keinen so tiefen Zugang haben, und lernen Hintergründe kennen, die sie während der Ausbildung so im Detail nicht unbedingt mitbekommen würden.“ Auch auf die Teamarbeit wirkt sich das Projekt positiv aus: „Man spürt, dass das Miteinander viel besser wird.“

Das Projekt „Schüler leiten eine Station“ ist seit dem Jahr 2013 Teil der Ausbildung am Ende des zweiten Lehrjahres und im dritten Lehrjahr. Während dieser Zeit arbeiten sie selbstständig aber unter den wachsamen Augen der Praxisanleiter und erfahrenen Kollegen, die die Schüler begleiten. Sie helfen bei Fragen oder Problemen und können in akuten Situationen sofort einschreiten. „In dem Projekt sollen die Auszubildenden eigenverantwortliches Handeln üben und ihre Kompetenzen trainieren. Wir möchten unsere angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger bestens auf das Examen und das Berufsleben danach vorbereiten“, erklärt Nicole Großeloser, Mitarbeiterin der Pflegedirektion.

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