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Wann: Donnerstag, 26. September 2019, 08:00 - 20:00

Schüler werden Lebensretter

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Katholisches Klinikum bildet Schüler in Reanimationsmaßnahmen aus

Bei einem Herzstillstand zählt jede Minute. Anlässlich der Woche der Widerbelebung vom 16. bis 20. September veranstaltete das Katholische Klinikum Oberhausen zusammen mit dem Bertha-von-Suttner-Gymnasium die Aktion „Ein Leben retten“. Ein dreiköpfiges Team der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am St. Clemens-Hospital schulte die Achtklässler und Schulsanitäter darin, wie sie im Ernstfall lebensrettend eingreifen können.

Lebensrettende Maßnahmen sollten nicht erst beim Führerschein zum Thema werden. „Wir möchten die Schüler schon früh für die erste Hilfe sensibilisieren und mit praktischen Übungen die Hemmschwelle überwinden, im Notfall aktiv zu werden“, so Chefarzt Dr. med. Ludger Kahl. Nach einer theoretischen Einführung übten die Schüler fleißig die Herz-Druck-Massage an den Reanimations-Puppen. Die Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen sind einfach:  „Prüfen, Rufen, Drücken“ lautet die lebensrettende Devise. Prüfen, ob die Person noch atmet. Anschließend die Notrufnummer 112 wählen und den Rettungsdienst rufen. Dann mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft. Kahl betont, wie wichtig es sei, Kindern und Jugendlichen schon in der Schule das Thema Reanimation näher zu bringen. „Jeder kann in die Situation geraten, Ersthelfer zu sein. Eine sofortige Herzdruckmassage erhöht die Überlebenschance enorm, weil sie den lebenswichtigen Blutkreislauf in Gang hält, bis der Rettungsdienst eingetroffen ist.“ Es sind Aktionen wie diese, die in den vergangenen fünf Jahren in Deutschland dazu beigetragen haben, den Anteil der Laienreanimation von 17 auf 41 Prozent zu steigern. „Jeder kann helfen. Man kann nichts falsch machen, außer nicht zu helfen“, appelliert Anästhesie-Pfleger Sebastian Kopavnik an die Teilnehmenden.

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