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Informationen rund um die Umstrukturierungen

Mit weiteichenden Umstrukturierungen rüstet das Katholische Klinikum seine drei Standorte St. Clemens-, St. Josef- und St. Marien-Hospital für die Zukunft. Spezialisieren und Konzentrieren – diese Strategie verfolgt das Unternehmen seit der Fusion im Jahr 2013. Naturgemäß führt eine Neuorganisation zu Veränderungen.  „Wir führen zusammen, was zusammen gehört und müssen uns spezialisieren, um eine hochwertige Versorgungsqualität zu sichern und notwendige Fallzahlen zu erreichen“, erklärt  Klinikum-Geschäftsführer Michael Boos.
Zentren aufbauen und Kompetenzen bündeln

Zentren sind die Zukunft der Krankenhäuser. Sie schaffen die besten Voraussetzungen, um Patienten mit viel Erfahrung und mit der besten medizinischen Ausstattung zu behandeln. Das KKO hat in seinem Klinikverbund bereits zahlreiche Schwerpunkte geschaffen und wird sich auch in Zukunft weiter spezialisieren und in seine Krankenhäuser und Einrichtungen investieren, um die Gesundheitsstandorte zu stärken. Das bedeutet, dass Sie als Patient künftig einige Fachabteilungen an anderer Stelle finden werden. 

Stärkung des Gesundheitsstandortes Osterfeld

Ungeachtet dessen dass das Katholische Klinikum sich gegen den Bau eines Reha-Zentrums in Osterfeld entschieden hat, wird weiterhin in den Standort St. Marien-Hospital investiert.  So wird die Klinik für Medizin im Alter zu einem Geriatrischen Zentrum ausgebaut und die Schmerzklinik wird ihr Leistungsspektrum mit dem Fokus auf  „Schmerz im Alter“ erweitern. Die Abteilung für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Pneumologie  gewährleistet weiterhin einen hohen Versorgungsstandard. Darüber hinaus bietet das ambulante OP-Zentrum nach der Schließung der Chirurgie mehr Platz für Patienten.

Aufbau Operatives Chirurgisches Zentrum

Ab dem 1. März werden alle operativen Leistungen der Allgemein- und Viszeralchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Axel Döhrmann im St. Clemens-Hospital erbracht.  Der chirurgische Fachbereich im St. Marien-Hospital wurde zum 28. Februar eingestellt. Auch das seit vielen Jahren im St. Marien-Hospital etablierte Darmkrebszentrum wird von Dr. Döhrmann mit allen vorhandenen Strukturen am Standort St. Clemens-Hospital fortgeführt.

Etablierung des operativen Zentrums für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie

Das Zentrum für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie unter der Leitung der Chefärzte Dr. med. Frank Gruner, Dr. med. Michael Strelow und Dr. med.Rainer Weber bündelt seine operative Kompetenz ab Mitte/Ende März am St. Clemens-Hospital.

Orthopädische Sprechstunden bleiben am St. Marien-Hospital
Orthopädische Sprechstunden und OP-Planungsgespräche führt Dr. Weber nach wie vor im St. Marien Hospital. Dort werden weiterhin ambulante Eingriffe durchgeführt.

Sprechzeiten Orthopädie:
Dienstag & Donnerstag von 8.00 - 12.00 Uhr & 14.00 bis 15.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

BG-Ambulanz am St. Marien-Hospital bietet erweiterte Sprechzeiten

Die BG-Ambulanz für Arbeits, Wege- und Schulunfälle unter der Leitung von Dr. med. Alexander Wittmann wird weiter wie gewohnt im St. Marien-Hospital in Osterfeld geführt und ab April um weitere Sprechzeiten aufgestockt. 

Die BG-Sprechzeiten sind:
Montag, Mittwoch & Freitag: 9.00 bis 11.00 Uhr
Montagnachmittag: 14.00 bis15.30 Uhr

Ab 1. April zusätzlich:
Dienstag & Donnerstag: 14.00 bis15.30 Uhr

Auch Erstvorstellungen und BG-Notfälle werden hier behandelt.
Montags bis Freitags von 8.00 bis18.00 Uhr

Traumatologische Unfallpatienten werden hingegen in die Notfallambulanz am Standort St. Clemens-Hospital geleitet.

Entwicklung eines Geriatrischen Zentrums

Nachdem die Stationen im St. Marien-Hospital altersgerecht umgebaut worden sind und die geriatrische Tagesklinik in den modernisierten Räumen Anfang Februar 2019 neu eröffnet wurde, wird die Klinik für Medizin im Alter mit ihrem gesamten Leistungsspektrum ihren neuen Platz am Standort in Osterfeld einnehmen. Hier wird sukzessive ein Geriatrisches Zentrum entstehen, in dem Therapeuten und Ärzte weitreichende Synergie-Effekte nutzen, um Patienten schneller zu mobilisieren und sie zu einem selbstständigen Leben in der häuslichen Umgebung zu befähigen.

Leistungsspektrum der Schmerzklinik wird erweitert

Die etablierte Schmerzambulanz, die im St. Marien-Hospital sowohl in der Schmerzambulanz als auch in der multimodalen Schmerztherapie erfolgreich chronische Beschwerden therapiert, erweitert ihr Angebot. In Zukunft wird die Fachklinik noch intensiver im Bereich „Schmerz im Alter“ behandeln.

Im Alter treten Phänomene wie Schmerz, eingeschränkte Mobilität und eine verminderte kognitive Leistung häufig gemeinsam auf und verstärken sich gegenseitig. Vor allem Schmerzen in den unteren Extremitäten und bei Bewegung sind bei einem Großteil der Patienten chronisch.

Nicht selten können sich ältere Patienten nicht ausreichend mitteilen, beispielsweise aufgrund von Demenzerkrankungen oder einem Schlaganfall, und daher ihren Schmerz nicht genügend kommunizieren. Die Folge: Die Beschwerden werden nur unzureichend erkannt und somit zu wenig oder gar nicht therapiert.

Schmerz verbunden mit einer verminderten kognitive Leistung wirkt unmittelbar auf die Mobilität der Betroffenen: Sie neigen schneller zu Stürzen oder können Aktivitäten des täglichen Lebens nicht mehr ausführen. Eng damit verbunden ist darüber hinaus ein erhöhter Konsum von Arzneimitteln, was wiederum das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen wie Schwindel oder Benommenheit begünstigt.  

Ein zentrales Problem beim älteren Schmerzpatienten ist die Multimorbidität. Die Vielzahl von zeitgleich bestehenden Krankheiten erschwert sowohl die Diagnostik als auch Therapie von Schmerz und seinen Ursachen. Daher ist es bei geriatrischen Patienten notwendig, sich auf eine besondere Art mit dem Schmerz auseinanderzusetzen, um diesen nicht nur zu reduzieren, sondern auch die Lebensqualität und Funktionalität zu verbessern.

Die Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie im St. Marien-Hospital unter der Leitung von Chefärztin Dr. med. Elke Fortkamp-Schneider arbeitet eng mit der Klinik für Medizin im Alter unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Mario Reisen-Statz zusammen. Die interdisziplinären Teams widmen sich den verschiedenen Facetten von Schmerz und entwickeln daraufhin individuell abgestimmte und aus verschiedenen Verfahren kombinierte Therapien.

 

Kompetenzzentrum für seelische Gesundheit

Seit Januar 2019 hat das Katholische Klinikum Oberhausen mit Dr. Jörg Signerski-Krieger einen neuen Chefarzt der Psychiatrie, der mit dem neuen Angebot der Sexualambulanz die bestehenden wie Sucht, Depression und Burnout ergänzt und das gesamte Leistungsspektrum in einem Kompetenzzentrum für seelische Gesundheit zusammenführt und ausbaut.

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