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Gefäßchirurgie im St. Clemens-Hospital

Die Gefäßchirurgische Klinik versorgt Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen der Schlagadern und Venen. Schwerpunkte unserer Tätigkeit sind die Behandlung von Verengungen der Halsschlagadern (Carotisstenose), Erweiterungen der Hauptschlagader (Aortenaneurysma), Verschlussprozessen der Becken- und Beingefäße (arterielle Verschlusskrankheit), Durchblutungsstörungen bei Diabetikern, Behandlung von Patienten mit diabetischem Fußsyndrom, die Anlage von AV-Shunts für Dialyse-Patienten sowie die Therapie von Venenerkrankungen (Krampfadern, Thrombosen).

Insbesondere bei der Behandlung erweiterter Bauch- und Brustschlagadern kommen neben der konventionellen Operation neue schonende Verfahren ohne große Schnitte (sogenannte „endovaskuläre Verfahren“) zum Einsatz. Vielfach kann auch bei Durchblutungsstörungen der Beine („Raucherbein“, Zuckerkrankheit) eine Bypass-Operation durch die Anwendung von Ballon-Katheter oder Stents vermieden werden. Auch bei Krampfader-Operationen (stationär und ambulant) können durch gewebeschonende Techniken die Narben auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Wichtiger Bestandteil der Behandlungskonzepte der gefäßchirurgischen Klinik ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken des KKO. So können zum Beispiel schwere Durchblutungsstörungen bei Diabetikern oder Nierenerkrankten optimal behandelt werden. Und eine internistisch-kardiologische Untersuchung vor einer großen Operation kann deren Risiko beträchtlich senken. Verengungen der Halsschlagadern mit oder ohne Schlaganfall werden in Kooperation mit der Neurologie behandelt, und mit der Klinik für Plastische Chirurgie besteht eine enge Zusammenarbeit bei der Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden.

Die Teilnahme an externen und internen Qualitätssicherungsmaßnahmen ist für die Gefäßchirurgische Klinik selbstverständlich – eine wichtige Voraussetzung dafür, dass kontinuierlich auf optimalem Qualitätsniveau gearbeitet werden kann.


Nachruf Chefarzt Dr. med. Eckhard Klenk

Wir trauern um unseren Chefarzt Dr. Eckhard Klenk, der überraschend im Alter von 59 Jahren gestorben ist. Chefarzt Dr. Klenk leitete die Klinik für Gefäßchirurgie seit 01.02.2015 mit viel Engagement, Menschlichkeit und herausragender fachlicher Kompetenz.

Unter seiner Leitung wurden alle gängigen gefäßchirurgischen Eingriffe inklusive der Aortenchirurgie angeboten und moderne endovaskuläre Verfahren eingeführt. Dr. Klenk war maßgeblich daran beteiligt, dass sich die Gefäßchirurgie durch die Einführung minimalinvasiver Eingriffe erfolgreich weiterentwickelte. Es ist sein Verdienst, dass die Klinik heute über einen hervorragenden Ruf bei Patienten, niedergelassenen Ärzten und Kollegen verfügt. Besonders aktiv war Dr. Klenk zudem in seinem nebenberuflichen Engagement für gefäßerkrankte Menschen. So gestaltete er regelmäßig Veranstaltungen für Patienten und Angehörige und erarbeitete sich hier ebenfalls große Anerkennung.

Durch seine klare und konzentrierte Art strahlte Dr. Klenk stets Ruhe und Gelassenheit aus. Er hat unser Klinikum sowohl medizinisch als auch menschlich bereichert.

Wir danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz und verabschieden uns mit Dankbarkeit und Respekt. Unser tiefes Mitgefühl und unsere herzliche Anteilnahme gelten seiner Familie.

Die Geschäftsführung im Namen der gesamten Mitarbeiterschaft

Kontakt
Bernd Jansen

Leitender Oberarzt

Anschrift

Klinik für Gefäßchirurgie, endovaskuläre Chirurgie und Phlebologie
im St. Clemens-Hospital

Wilhelmstr. 34
46145 Oberhausen

Sekretariat

Jeannette Felwor
Telefon: 0208 695-5652
Telefax: 0208 695-5659
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Sprechstunde

Gefäßchirurgische Sprechstunde
nach telefonischer Vereinbarung

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