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Wann: Montag, 20. Januar 2020, 08:00 - 20:00

Ende einer Ära am St. Josef-Hospital – Rund 150 Gäste nahmen Abschied von zwei Chefärzten

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BU (v.l.n.r.): Geschäftsführer Christian Eckert (KKO), Oberbürgermeister Daniel Schranz, Chefarzt Dr. Christoph Zimmermann, Prof. Dr. Claus Niederau, Prof. Dr. Christian Weimar, Regionalgeschäftsführer AMEOS West Martin Stein und Pfarrer Eisenmenger bei der offiziellen Verabschiedung in der St. Marien-Kirche

Tosenden Beifall  und Tränen gab’s beim Abschied. Nach fast 25 gemeinsamen Jahren am St. Josef-Hospital des Katholischen Klinikums Oberhausen wurden die beiden Chefärzte PD Dr. Christoph Zimmermann und Chefarzt Prof. Dr. Claus Niederau feierlich in den Ruhestand verabschiedet. „Mit ihnen gehen zwei Chefärzte mit hoher Verantwortung für das KKO und die Menschen in der Region. Mit ihrer Weitsicht und dem außerordentlichen Engagement haben sie entscheidenden Anteil an dem sehr guten überregionalen Ruf des St. Josef-Hospitals und hinterlassen große Fußspuren“, beschreibt Geschäftsführer Christian Eckert das Wirken der scheidenden Chefärzte. Nicht nur die fachübergreifende Zusammenarbeit hat die beiden Chefärzte eng verbunden, sondern auch die gemeinsamen Leidenschaften für Philosophie, Lyrik und das Kochen.

PD Dr. Christoph Zimmermann übernahm 1995 die Klinik für Neurologie des St. Josef-Hospitals. Während seiner Zeit als Chefarzt erlebte die Abteilung ein stetiges Wachstum. Auch der Aufbau der „Stroke Unit“, einem hoch spezialisierten, interdisziplinären Team zur erfolgreichen Behandlung von Schlaganfallpatienten, ist sein Verdienst. Herzlich begrüßt wurde sein Nachfolger  Prof. Dr. Christian Weimar, Facharzt für Neurologie, der zuletzt als Oberarzt an der neurologischen Universitätsklinik Essen tätig war.

Seit 1998 leitete Prof. Dr. Claus Niederau die Klinik für Innere Medizin am St. Josef-Hospital. Mit seiner außerordentlichen Expertise in der Hepatologie - der Behandlung von Lebererkrankungen-prägte er die medizinische Entwicklung in Oberhausen. Auch die Ambulanz wurde auf seine Initiative hin aufgebaut und wird auch unter der Leitung von Dr. Hans-Martin Frühauf am KKO weitergeführt.

„Was sieht man alles als Arzt, wenn man 140.000 Menschen untersucht?“ fragte sich Dr. Zimmermann in seiner Ansprache. „Ich habe Dinge gesehen, die Sie nicht glauben könnten. Menschen in Angst, Krankheit und Elend aber auch Momente der Schönheit und der Liebe“. Die leitende Oberärztin Dr. Angelika Görtzen zeichnete ihren Chef für die menschliche Zuwendung, Verständnis und Geduld aus, die ihm höchstes Ansehen, bei Kollegen und bei den Patienten eingebracht hat.

BU (v.l.n.r.): Geschäftsführer Christian Eckert (KKO), Oberbürgermeister Daniel Schranz, Chefarzt Dr. Christoph Zimmermann, Prof. Dr. Claus Niederau, Prof. Dr. Christian Weimar, Regionalgeschäftsführer AMEOS West Martin Stein und Pfarrer Eisenmenger bei der offiziellen Verabschiedung in der St. Marien-Kirche

Beide Chefärzte waren sich einig, dass es ohne die Unterstützung und Loyalität der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht möglich gewesen wäre „diesen schweren Karren zu ziehen“ so Prof. Niederau. Seine Dankesworte schloss er mit einer Prophezeiung: „Wenn wir „Alten“ noch etwas beitragen können, dann ist es die Bewahrung und Verbreitung von Hoffnung“. Höchstes Lob gab es auch vom leitenden Oberarzt der Klinik für Innere Medizin Dr. Hans-Martin Frühauf. Denn abgesehen von der exzellenten fachlichen Expertise und der Förderung der Mitarbeiter, war es der „respektvolle Umgang und das vertrauensvolle Miteinander die dazu führten, dass ihnen Ärzte und Pflegekräfte über all die Jahre die Treue gehalten haben.“ Sein Fazit: „einmal Josef, immer Josef“.

Auch im Namen der Stadt Oberhausen dankte Oberbürgermeister Daniel Schranz den beiden Chefärzten nicht nur für die exzellente klinische Versorgung der Oberhausener Patienten, sondern auch für das ehrenamtliche Engagement. „Denn die Hospizbewegung, das Palliativnetzwerk und viele soziale Projekte würde es ohne Sie so nicht geben“ bekannte Oberbürgermeister Daniel Schranz. „Im Sinne des Gemeinwohls sollte Ihnen der Ruhestand nicht genehmigt werden“ endete er mit einem Lachen.

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