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Wann: Montag, 18. November 2019, 08:00 - 20:00

„Prüfen, Rufen, Drücken“ - Schüler werden Lebensretter

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BU: Schulleiter Uwe Bleckmann, die stellvertretende Schulleiterin Sabine Schmidt-Rosner und das Team der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Standort St. Clemens-Hospital unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Ludger Kahl, führten gemeinsam mit den Schulsanitätern des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums durch den Aktionstag. Foto: KKO

Im Notfall aktiv werden und Hemmschwellen überwinden: In einer gemeinsamen Aktion des Katholischen Klinikums Oberhausen und dem Freiherr-von-Stein Gymnasium wurden die Schüler der 7., 8. und 9. Klassen theoretisch und praktisch in Wiederbelebungsmaßnahmen ausgebildet. Seit sieben Jahren werden im Rahmen der Aktionswoche „ein Leben retten“  jährlich mehrere hundert Schüler auf diese Weise von Chefarzt Dr. Kahl und seinem Team aus der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am St. Clemens Hospital in den Wiederbelebungsmaßnahmen geschult.

„Prüfen, Rufen, Drücken“ lautet die lebensrettende Devise. Prüfen, ob die Person noch bei Bewusstsein ist und atmet oder ob ein Kreislaufstillstand vorliegt. Unter der Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen. Mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintritt. „Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde, daher möchten wir so früh wie möglich für das Thema sensibilisieren“, betont Chefarzt Dr. med. Ludger Kahl. „Denn jeder kann in die Situation geraten, Ersthelfer zu sein. Daher sollten lebensrettende Maßnahmen nicht erst dann zum Thema werden, wenn eine Notsituation eintritt oder der Führerschein ansteht.“ Nach einer theoretischen Einführung durften die Schüler den Ernstfall proben und die Herz-Druck-Massage an den Reanimationspuppen üben. „Eine Herz-Druck-Massage erhöht die Überlebenschance enorm, weil sie den Blutkreislauf in Gang hält“, erklärt Anästhesie-Pfleger Andy Kölsch und ermutigt: „Man kann nichts falsch machen, außer gar nicht zu helfen!“ Die Aktion „Ein Leben retten“ ist ein weiterer unverzichtbarer Baustein, um Erste-Hilfe frühzeitig in der Schule zu implementieren. „Mit regelmäßigen Projekten und einem Schulsanitätsdienst, der aus Schülern besteht, sind wir hier bereits sehr engagiert“, berichtet die stellvertretende Schulleiterin Sabine Schmidt-Rosner. Sie freut sich über die durchweg positive Resonanz der teilnehmenden Schüler und Lehrer, die alle mit Begeisterung mitgemacht haben. Es sind Veranstaltungen wie diese, mit denen die Verantwortlichen dazu beitragen, dass der Anteil der Laienreanimationen in Deutschland deutlich steigt.

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